28 Apr

Jetzt wo du die guten Gründe kennst, um hierher auf die beliebte Insel Fuerteventura zu kommen und Spanisch zu lernen, lass uns über die nächste tolle Sache reden: die anderen sechs fantastischen Inseln der Kanaren!

Ein Trip durch diesen wundervollen Archipel wird aufdecken, wie einzigartig sich alle Inseln zeigen. Jede einzelne ist eine Welt für sich und offeriert unvergessliche und atemberaubende Erfahrungen.

Wie erwähnt, sind die Kanarischen Inseln ein vulkanischer Archipel, gehören zu Spanien und liegen im Atlantischen Ozean, direkt unter der südlichen Küste von Marokko, im Norden von Afrika und im Südwesten vom spanischen Festland. Es gehören die sieben Hauptinseln und sechs kleinere vorgelagerte Inseln dazu.

Die Kanaren sind eine der 17 autonomen Regionen Spaniens und sie teilen sich in zwei Provinzen auf: die westlichen Inseln gehören zu der Provinz Santa Cruz de Tenerife, welche Tenerifa, La Palma, El Hierro und La Gomera beinhaltet. Während auf der östlichen Seite die Provinz Las Palmas liegt, zu welcher die anderen Inseln Gran Canaria, Lanzarote und natürlich Fuerteventura gehören.

Tenerifa

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Tenerifa ist die grösste Insel der Kanaren mit einer Fläche von über 2000 km2 und einer Population von über 900‘000 Einwohnern. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Die meistbewohnten Orte neben der Hauptstadt sind San Cristobal de la Laguna und Arona. Die Malerische Oase am Meer, Puerto de la Cruz genannt, gilt als eines der bekanntesten und beliebtesten Reiseziele der Kanarischen Inseln. Die grösste Attraktion in Tenerifa stellen zweifellos die Strände mit schwarzem Sand dar, sowie auch (und mein persönlicher Favorit) Spaniens höchster Berg, der Teide. Der schlafende Vulkan ist ein Muss für alle, die hoch hinaus wollen. Klettere zum Spitz, um die beste Aussicht aller Inseln zu geniessen!

Gran Canaria

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Gelegen in der goldenen Mitte der Kanaren, zwischen Tenerifa und Fuerteventura, liegt die Insel Gran Canaria mit einer Grösse von über 1500 km2 und einer Population von über 800‘000 Personen. Seine Hauptstadt, Las Palmas de Gran Canaria gilt mit 380‘000 Einwohnern als die Stadt mit der grössten Population im ganzen Archipel. Was ich an der Insel am meisten liebe, ist die Diversität, weshalb sie auch „Miniatur-Kontinent“ genannt wird. Im Winter kannst du einen Morgen am Strand geniessen und in den Sahara-ähnlichen Sanddünen von Maspalomas verweilen und später einen Nachmittag im Schnee verbringen nach einer nur 50-minütigen Fahrt zum höchsten Punkt der Insel. In dieser Höhe kannst du über die atemberaubenden Steinformationen von Pico de las Nieves und Roque Nublo staunen. In Gran Canaria findest du 33 der insgesamt 146 geschützten Gebiete aller Inseln, wozu auch die Naturparks von Tamadaba und Pilancones gehören, welche ebenfalls absolut sehenswürdig und äusserst beliebt bei Wanderern sind. Die meistbesuchten Orte der Insel, neben der Hauptstadt, sind San Bartolomé de Tirajana und Mogán.

Lanzarote

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Zusammen mit Fuerteventura war Lanzarote eine der ersten entstandenen Inseln der Kanaren. Ihre Grösse reicht über 800 km2 mit ungefähr 140‘000 Einwohnern. In der Hauptstadt Arrecife wohnt ungefähr die Hälfte der gesamten Population. Im Jahr 1993 wurde die ganze Insel zu einem UNESCO Biosphärenreservat erklärt. Für mich bedeutet Lanzarote eine der eindrücklichsten Inseln wegen seiner noch immer anhaltenden vulkanischen Aktivität. Der Nationalpark von Timanfaya ist ein faszinierendes Ödland, voll von Vulkanen und Geysiren, wodurch unzählige Wanderpfade führen, ideal um sich in dieser wunderbaren marsähnlichen Landschaft zu verlieren. Daneben findest du eine Anzahl von malerischen kleinen Stränden und kleinen Buchten, imponierende Klippen mit spektakulärer Aussicht und eine von Spaniens besten (aber wenig bekannten) Weingebieten, La Geria.

La Palma

la palma

Ein bisschen mehr als 700 km2 und fast 90’000 Einwohnern hat La Palma, ebenfalls bekannt als „Isla Bonita“ (hübsche Insel). Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de la Palma. Auch ihre gesamte Fläche hat die UNESCO zum Biosphärenreservat gemacht. Mit Höhen über 2400 Meter ragt sie nach Tenerifa von allen Inseln am zweithöchsten in den Himmel. La Palma gilt als die grünste Insel des Archipels und ist also bestückt mit satter Vegetation. Sehr hübsch sind die kleinen weissen Häuser und beeindruckend ist der Caldera Taburiente Nationalpark, welcher mit einem massiven und uralten Vulkankrater die Wanderer zu beeindrucken vermag. Mein grösstes Highlight auf La Palma stellt die Tatsache dar, dass sie Spaniens führende Sternengucker Destination ist und eine ganze Menge an astronomischen Touren anbietet. Auf dem höchsten Punkt der Insel, genannt Roque de los Muchachos, befindet sich eines der weltbesten astronomischen Observatorien.

La Gomera

la gomera

Wegen seiner Dichte an Wäldern ist La Gomera die Insel mit der zweitkleinsten Population mit etwas mehr als 20‘000 Einwohnern. Seine Grösse beträgt ein bisschen mehr als 360 km2 und offeriert eine wunderschöne Waldlandschaft, welche Wanderlustige aus der ganzen Welt anlockt. Die Hauptstadt heisst San Sebastián de la Gomera, wo die Hälfte der Population residiert. Wer einer der Höhepunkte der Insel sehen möchte, fährt zur Klippe von Los Órganos und kriegt eine berühmte Steinmauer zu Gesicht, welche schmal und präzise aus Basaltsäulen geformt wurde. Eine tolle Sehenswürdigkeit!

El Hierro

El hierro

Als kleinste Insel im Bunde mit einer Fläche von etwa 260 km2 wird El Hierro gerade mal von 10‘000 Einwohnern bevölkert. Wie Lanzarote und La Palma wurde auch El Hierro komplett als Biosphärenreservat deklariert. Die Insel ist auch bekannt als die Meridiane Insel, weil sie als erster Meridian oder Null-Meridian betitelt wurde, um als Referenzpunkt auf Karten zu dienen. Ihre Hauptstadt heisst Valverde. Als einer der Höhepunkte gilt der Arbol Santo, welcher von den Ureinwohnern ehemals als heiliger Baum verehrt wurde. Ebenfalls sehr eindrücklich sind die einheimischen Rieseneidechsen. Was mir persönlich besonders gefällt, ist die Jungfräulichkeit der Insel mit sehr wenig Überbauung… es fühlt sich fast an wie ein Trip in die Vergangenheit.

Da du nun bestens informiert bist über all die Inseln, steht der Planung des Inselhüpfens nichts mehr im Weg. Es lohnt sich, sofort los zu legen, denn du wirst magische Orte entdecken und mit den offenen und fröhlichen Einheimischen schnell Kontakte knüpfen. Ideal für deinen Plan Spanisch zu lernen.